Brennende Windkraftanlagen können nicht gelöscht werden, so schreibt das Bundesumweltministerium (UM) auf seiner Webseite mit. Auf Grund ihrer enormen Höhe und der verwendeten Chemikalien und Stoffe würden die Brände von der Feuerwehr nur begleitet und der Brandherd großfächig in einem Radius von 500 Metern abgesperrt.
Dabei steigt die Wahrscheinlichkeit eines Brandes mit jeder neu erstellten Windkraftanlage. Bereits zwischen 2021 und 2024 hat es bei 30 Windkraftanlagen Brände gegeben.
Allein im Mai 2025 brannten mindestens 2 weitere Windkraftanlagen.
Erkenntnisse aus diesen Ereignissen haben gezeigt, daß etwa 80 % der schadstoffhaltigen Brandpartikel durch den Wind in der Luft weitergetragen bzw. verweht werden. Sie gehen in der näheren und weiteren Umgebung zu Boden. Etwa 20 % der schädlichen Brandpartikel und abgebrannten Materialien regnen sich direkt vor Ort in unmittelbarer Nähe des Brandherdes ab.
In Bremervörde brennt eine Windkraftanlage. Die Feuerwehr konnte nur die herabgefallenden Teile am Boden löschen - in so großer Höhe seien Löschmaßnahmen nicht möglich, hieß es.