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In Bremervörde (Niedersachsen) ist ein Windrad in Flammen aufgegangen. Schwarzer Qualm verpestete stundenlang die Luft. Die Rauchsäule sei noch im 27 km entfernten Stade zu sehen gewesen, so die Feuerwehr.

Am Donnerstagabend kam es in einer Windkraftanlage in Bremervörde zu einem Brand. Der Brand entfachte sich im Maschinenhaus der im Jahr 2003 in Betrieb genommenen Anlage in 65 Meter Höhe. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf eines der Rotorblätter über, welches schließlich abbrach und brennend zu Boden stürzte. 

In dieser extremen Höhe können die Einsatzkräfte das Feuer nicht löschen. Sie konnten jedoch nur zusehen, wie die Anlage abbrennt und herabfallende Teile löschen. Rund 100 Feuerwehrleute waren am Einsatzort, um die sich entwickelnden Brände am Boden zu löschen.  

Auf Grund des trockenen Umfelds war die Gefahr eines sich rasch ausbreitenden Flächenbrandes groß. Erst nach ca. 6 Stunden war der Einsatz abgeschlossen. Zwischenzeitlich mußte die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen einrichten. Das heißt, es wurden große Wassermengen an die Einsatzstelle befördert.

Bremervörde, Donnerstag, 15.05.2025