Andreas Schmid
Wald ist unverzichtbar für das lokale Klima
Als Landwirt aus Gechingen mache ich mir große Sorgen um die langfristigen Folgen eines Windparks in unserem Waldgebiet. Die Eingriffe gefährden die Grundwasserqualität und bedrohen die Wasserversorgung unserer Gemeinde besonders in der Nähe des Wasserschutzgebietes.
Unser Wald ist unverzichtbar für das lokale Klima: Er kühlt, schützt unsere Böden und schafft stabile Bedingungen für die Landwirtschaft. Der Bau großer Windräder bringt massive Eingriffe mit sich, breite Wege, Betonfundamente, Schwerlastverkehr. Das bedeutet Bodenverdichtung, Flächenverlust und ökologische Schäden. Auch als Jäger sehe ich den Verlust wertvoller Lebensräume mit Sorge. Wildtiere werden verdrängt, die Artenvielfalt leidet.
Dr. Detlef & Carolin Schmidt
Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen
(Carl Friedrich von Weizäcker)
Über ein derart weitreichendes und zudem kontrovers diskutiertes Vorhaben sollte in Gechingen im Sinne des Bürgerfriedens und demokratischer Spielregeln mittels eines Bürgerentscheids befunden werden.
Inhaltlich besorgt uns die von diesen Anlagen ausgehende Gefahr gesundheitlicher Belastungen, vor allem durch Lärm in Form des tieffrequenten Infraschalls. Die Verschandelung des bisher beschaulichen Ortsbilds wird zusammen mit den mit solchen Anlagen verbundenen gesundheitlichen Risiken den bislang hohen Wohnwert unseres Ortes und damit die Wertansätze von Immobilien beeinträchtigen. In Verbindung mit der für uns wenig überzeugenden Standortqualität mit Blick auf die hiesige Windintensität stehen wir diesem Projekt insgesamt kritisch gegenüber.
Hierbei geht es nicht nur um die Gechinger Gemarkung. Wir halten es für geboten, neben der Durchführung eines Bürgerentscheids in Gechingen die beiden weiteren beteiligten Kommunen und Bürgerschaften zu ermutigen, die Entscheidung über dieses Projekt auch dort - begleitet von intensiven Bürgerinformationen und -dialogen - ebenso einem Bürgerentscheid zu unterwerfen.
Florian Melber
Nicht gegen regenerative Energien
Ich bin keineswegs gegen regenerative Energien. Im Gegenteil. Wir betreiben aus Überzeugung schon seit mehr als 10 Jahren eine PV-Anlage mit Stromspeicher und heizen mit Wärmepumpe. Doch gigantische Windräder in windarmen Waldgebieten leisten keinen Beitrag zu einer stabilen und bezahlbaren Stromversorgung, sondern zerstören Landschaft und Natur ohne echten Klimanutzen. Hier stehen überwiegend finanzielle Interessen im Vordergrund, ohne Rücksicht auf uns Bürgerinnen und Bürger in Gechingen.
Ralf Eisenhardt
Ablehnung einer Bürgerbeteiligung undemokratisch
Den seitens Calw und anderen Gemeinden betriebenen Prozess der Ablehnung einer Bürgerbeteiligung halte ich für undemokratisch. Angeblich sei die Öffentlichkeit des öfteren über Diskussionen informiert worden (ich lebe seit Jahren jetzt in Calw, es kam nichts vorbei), angeblich sei es jetzt zu spät, weil Alterric beauftragt. Fakt: andere Gemeinden fahren es anders, mit Bürgerbeteiligung und das ist gut so
bei so weitreichenden Konsequenzen. Wer's anders fährt und gegen nennenswerte Teile der Bürgerschaft, der braucht sich nicht wundern, wenn die Wiederwahl voll in die Hose geht, für Bürgermeister und Gemeinderat. Daran gilt es konsequent zu arbeiten, egal was wird. Diese hässliche und zerstörerische Geldgier hat ja einen Grund. Geldmangel vorne und hinten. Und auch der hat Gründe. Am Beispiel Calw: Lieber fabuliert man über Seilbahnen, lieber restauriert man ein Hesse-Museum und die Kosten laufen auch hier wieder VÖLLIG aus dem Ruder wie an anderer Stelle. Das Pflichtprogramm = Ansiedlung gewerbsteuerstarker Unternehmen u.a. im Lindenrain vermasselt man seit Jahren. Fähigkeit ? Mir fällt da FJS ein: "So wie ein Hund unfähig ist, sich einen Wurstvorrat anzulegen, sind (manche) Sozialdemokraten (und andere) unfähig Geldvorräte anzulegen." Der ideolgische Part a la Grünen hat sich nach der nächsten Landtagswahl sehr wahrscheinlich auch endgültig. Es wird höchste Zeit, die unsäglichen Subventionen (unser Geld) für eine OnShore höchst defizitäre Windkraft zu beenden, dann hört dieser Wahnsinn der Profiteurs-Hyänen auch ganz schnell auf. Von Stromnetzen, die gar nicht fähig sind, all den Strom aufzunehmen, ganz zu schweigen. Am Lindenrain gibt es höchst seltene und geschützte Tierarten, wie die Waldschnepfe. Komisch nur, dass die angeblichen Öko's, wie Grüne, NaBu et all das alles nicht interessiert, wenn's um ihr Steckenpferd Windkraft geht. Das defizitär, hässlich, schädlich für Gesundheit und Lebensräume, aber auch die Wirtschaft, so z.B. den Tourismus. Wer uns Bürgern schadet, muss wissen, daß das für ihn Konsequenzen haben wird.
Annette Klink-Stürner
Wälder schützen Klima besser als alles andere
Die Ausbeutung unserer heimischen Natur darf so nicht weiter gehen. Es ist an der Zeit, der heilenden Kraft unserer Natur ihren angemessenen Stellenwert zukommen zu lassen.
Wälder spielen für unser Leben und für unsere Gesundheit eine zentrale Rolle.
Gerade in Phasen von Dürre und Trockenheit erkennen wir den Wald als wertvollen Wasserspeicher und schätzen seinen kühlenden Effekt. Das vieldiskutierte Waldgebiet ist als Wasserschutzzone 3 ausgewiesen, um die in der Nähe befindliche Stöckbrunnenquelle zu schützen. Wir haben in Gechingen das große Glück, eigene Quellen zu besitzen und sollten alles daran setzen, diese Ressource zu bewahren.
Der Wald ist das Zuhause von heimischen und seltenen Wildtieren wie Fledermäuse, Wespenbussarde, Rotmilane oder den beliebten Singvögeln. Immer mehr werden sie in ihren natürlichen Lebensräumen zurückgedrängt und gestört. Im betroffenen Waldgebiet verläuft ein nationaler Wildtierkorridor, welcher Schönbuch und Nordschwarzwald verbindet und u. a. der bedrohten Wildkatze als Verbindung dient.
Windparks zerschneiden intakte Wälder, versiegeln Flächen und verändern den Mikrokosmos. Jede kleine Veränderung wirkt sich auf das große Ganze aus.
Wälder schützen das Klima besser als alles andere.
Es macht keinen Sinn, Klimaschutz über Naturschutz und Wasserschutz zu stellen.
Edgar Schmid
Windkraftanlagen im Wald? Ein unkalkulierbares Risiko für Gechingen!
Mit der Zunahme von Windkraftanlagen steigt leider auch die Anzahl der Brände. Diese Brände sind für die Feuerwehr kaum zu löschen, da sich die Anlagen in großer Höhe befinden. Herabfallende, brennende Teile stellen eine akute Gefahr für den umgebenden Wald dar. Noch kritischer: Sollte die Feuerwehr versuchen, abfallende Teile zu löschen, kann kontaminiertes Löschwasser in das sensible Quellgebiet von Gechingen gelangen – ein nicht vertretbares Risiko für unsere Trinkwasserversorgung und die Umwelt.
Gerlinde Eisenberg
Unsere Heimat bewahren – Keine Windkraftanlagen in Gechingen!
Ich lebe seit über 55 Jahren direkt am Rand des Waldes – inmitten einer der schönsten und wertvollsten Kulturlandschaften Deutschlands: dem Nordschwarzwald. In all diesen Jahren habe ich mit großer Achtsamkeit die Veränderungen in unserer Natur beobachtet. Besonders in den letzten Jahren hat sich das Klima verändert – immer häufiger erleben wir trockene, heiße Sommer, die fast tropisch anmuten. Die Gefahr von Waldbränden steigt dadurch dramatisch an und bereitet mir ernsthafte Sorgen.
Umso unverständlicher ist es für mich, dass ausgerechnet jetzt große Teile unseres Waldes für den Bau von Windkraftanlagen geopfert werden sollen. Für die Errichtung dieser Anlagen müssen massive Schneisen in den Wald geschlagen werden – allein für die breiten Zufahrtsstraßen, die die schweren Baumaschinen und Turmteile transportieren sollen, würden hunderte Hektar gesunder Wald vernichtet.
Der Nordschwarzwald ist mehr als nur ein Wirtschaftsfaktor – er ist ein Ort der Ruhe, ein Erholungsgebiet für Einheimische und Besucher, ein Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten und nicht zuletzt ein Stück gewachsene Heimat. Mit seinem sanften Tourismus, seinen Wanderwegen, Naturparks und Aussichtspunkten ist er ein Schatz, den wir schützen müssen – und nicht einem kurzsichtigen Ausbau von Industrieflächen opfern dürfen.
Ich setze mich dafür ein, dass unser Nordschwarzwald auch in Zukunft das bleibt, was er ist: eine intakte, lebenswerte Kulturlandschaft – für Mensch, Tier und kommende Generationen.
Für den Erhalt des Waldes. Gegen Windkraft im Nordschwarzwald.
Rolf Schmid
Für Natur, Bienen und sauberes Wasser – Keine Windkraftanlagen in Gechingen!
Ich bin Imker in Gechingen und wurde mehrfach mit Gold für die Qualität meines Honigs ausgezeichnet. Doch ich frage mich:
Werden wir unseren Kunden auch künftig Honig mit diesem Qualitätssiegel anbieten können?
Wenn Windkraftanlagen mitten in unseren Wäldern entstehen, steht viel auf dem Spiel:
Lebensräume für Bienen und Wildtiere werden zerstört, Böden aufgerissen, Grundwasser gefährdet.
Können wir den kommenden Generationen dann noch sauberes Wasser und eine intakte Natur garantieren?
Unser schönes Gechingen verdient eine bessere Zukunft – ohne Windräder im Wald!
Matthias Adam
Windkraftanlagen sind keine saubere Lösung
Windkraft ist weder sauber noch umweltfreundlich.
Für den Bau werden bis zu 1.500 Tonnen Beton und bis zu 1.000 Liter Öl pro Anlage benötigt - dazu kommen schwer recyclebare Rotorblätter und massive Eingriffe in die Natur.
Nach 20 Jahren bleiben Betonruinen und Sondermüll. Nachhaltigkeit sieht anders aus.
Markus Gehring
Klimaschutz? Ja – aber mit Verstand
Wir brauchen Klimaschutz – aber nicht um jeden Preis und nicht mit den falschen Mitteln.
Windkraft im windschwachen, wasserempfindlichen und ökologisch sensiblen Gechingen ist der falsche Weg.
Effektiver wäre es, in energetische Gebäudesanierung, Wärmepumpen, regionale Speicherlösungen und sparsamen Energieverbrauch zu investieren – statt Natur für Symbolpolitik zu opfern.
Karin Pfeifle
"Energiemüll" belastet Verbraucher
Ich fordere einen sofortigen Stopp des geplanten Windkraftausbaus in unseren Wäldern aus folgenden Gründen:
1. Zerstörung ökologisch wertvoller Waldflächen: Für jedes Windrad werden zwischen 0,5 und 1,5 Hektar Wald ( das sind etwas mehr als 2 Fußballfelder, um das etwas anschaulicher zu machen) dauerhaft gerodet. Es geht dabei um über Jahrhunderte gewachsene Flächen. Diese dienen als CO₂-Speicher, Lebensraum bedrohter Arten und Erholungsraum für uns alle.
2. Wirtschaftlich fragwürdige Anlagen: Verpächter erhalten zwischen 20.000 und 70.000 Euro pro Jahr – ein kurzfristiger Gewinn. Aber: Laut einer Analyse von Prof. Alhorn (Hochschule Darmstadt) ist keine einzige der neu errichteten Windanlagen in Hessen wirtschaftlich erfolgreich. Im Schnitt liegen die tatsächlichen Stromerträge 20 % unter den prognostizierten Werten. Nur rund 20 % aller Windparks in Deutschland werfen überhaupt Gewinne ab – der Rest schreibt Verluste. Dennoch wird mit Steuergeldern, Subventionen und Bürgerbeteiligung weiter investiert.
3. Stromüberschuss und Entsorgungsproblem: Schon heute müssen rund 25 % des erzeugten Wind- und Solarstroms ins Ausland exportiert werden – weil er zum falschen Zeitpunkt erzeugt wird und nicht gespeichert werden kann. In vielen Fällen geschieht das zu negativen Preisen, d. h. Deutschland zahlt dafür, dass der Strom abgenommen wird.
Dieser "Energiemüll" belastet:
- die Verbraucher (über Netzentgelte und Umlagen),
- die Wirtschaft (durch wetterabhängige Versorgung),
- die Gesellschaft (durch sinkende Akzeptanz),
- unsere Landschaften und Wälder – unwiederbringlich.
Mein Fazit: Der aktuelle Windkraftausbau in windschwachen Regionen und auf Waldflächen ist nicht nachhaltig und nicht wirtschaftlich tragfähig. Bitte stoppt diesen Überaktionismus, der nachweislich nicht zum erhofften Ergebnis führt. Die versprochenen Erträge bleiben aus, die Netzstabilität leidet und die Strompreise steigen weiter. Wenn irgendwann Bilanz gezogen wird, ist es für den Waldboden längst zu spät – zerstört, verdichtet, irreversibel geschädigt. Natur lässt sich nicht zurückbauen.
Verantwortung heißt: Erst prüfen, dann handeln – nicht umgekehrt.
R. Richter
Wind schickt immer eine Rechnung!
Denn Wind kommt nicht aus der Steckdose.
Windräder dort, wo sie sinnvoll eingesetzt werden können und als volatile Ergänzung zu einer grundlastfähigen und vor allem günstigen Energieversorgung. Das wäre mein Wunsch. Dazu ein technologieoffener Diskurs auch mit den Bürgern.
Thomas Elsner
Erträge aus Windpark vernachlässigbar
Gemessen an den riesigen finanziellen Aufgaben die auf Gechingen zukommen, wie Kindergarten Wiesennest, Brandschutz Schlehengäuschule, Hochwasserschutz, neue Ortsmitte, 300.000€ Abmangel Hallenbad usw. sind die Erträge aus dem Windpark Lindenrain vernachlässigbar. Dafür darf kein Wald geopfert werden.
Gitta Sonntag
Windkraft tötet Arten – trotz aller Versprechen
Die Region um Gechingen ist Lebensraum vieler geschützter Tierarten: Greifvögel, Fledermäuse, Wildtiere.
Windkraftanlagen gefährden diese Tiere durch Kollisionen, Lärm, Licht, und Habitatverlust.
Schutzmaßnahmen wie Abschaltzeiten klingen gut – funktionieren aber nur auf dem Papier. In der Praxis sterben Tiere – Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Renate Beigel
Trinkwasser in Gefahr – ausgerechnet im Wasserschutzgebiet
Die geplanten Windräder sollen zwischen Quellen und Wasserschutzzonen errichtet werden – dort, wo unser Trinkwasser entspringt.
Ein Bauprojekt dieser Größenordnung birgt massive Risiken für die Wasserqualität: durch Bodenverdichtung, Bauchemikalien, Ölaustritte oder spätere Havarien.
Durch den Klimawandel fällt immer weniger Niederschlag, speziell Gechingen ist ein regenarmes Gebiet, es wird jede Quelle benötigt! Wer unser Wasser aufs Spiel setzt, spielt mit der Lebensgrundlage künftiger Generationen.
Horst Medved
Der Wert von Immobilien sinkt
Windräder in Wohnnähe führen laut Studien zu Wertverlusten von 7–10 %, in Einzelfällen sogar bis zu 23 %. Sichtachsen, Lärm und die Nähe zur Anlage schrecken viele Käufer ab. Die sinkende Nachfrage wirkt sich direkt auf Marktpreise und Verkaufschancen aus. Eigentümer zahlen den Preis – dauerhaft und oft ohne Entschädigung.
Anita Marquardt
Ideologiegetriebene Energiepolitik
Das Motto von Gechingen lautet "lebenswert und liebenswert".
Mit 7 bis 8 gigantisch hohen Windrädern, nur 1 km vom Ort entfernt, passt das Motto so überhaupt nicht mehr.
Ich kann nicht verstehen, wie unsere Gemeindevertretung diese GRÜNE IDEOLOGIE zulassen kann.
Ich lebe seit 60 Jahren in unserem ruhigen, schönen Gechingen und würde das auch gerne weiterhin tun.
NEIN zu Windräder in unserem Wald.